Alte Objektive kreativ an DSLR nutzen

In meinem Fundus habe ich noch tolle Objektive von Contax/Yashica, die mir mein Lehrer, Mentor und Vater hinterlassen hat. Zu Schade, wenn diese in der Vitrine rumstehen und nicht mehr genutzt würden. Also habe ich mir mal einen Adapter bei Enjoyyourcamera.com (Link zum Store in der Seitenleiste) bestellt. Dieser adaptiert auf meine Nikon DSLR. Eine Linse in dem Adapter sorgt dafür, dass problemlos auf unendlich scharf gestellt werden kann.

Contax Makroobjektiv mit Adapter an Nikon F
Contax Makroobjektiv mit Adapter an Nikon F

Adaptiert ist ein 100 mm Makroobjektiv. Autofokus gibt es natürlich nicht. Aber mit der Funktion Liveview an der D4 geht das Scharfstellen ganz problemlos. Vorrausgesetzt, die Augen sind gut oder die Brille hat aktuelle Korrekturwerte :-)

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Eine andere, sehr faszinierende Optik ist die sogenannte Squeezerlens. Ein altes Mittelformatobjektiv, ein Volna 3 2.8/80mm (Baugleich mit dem legendären Zeiss Biometar) mit Gummibalgen und Nikonbajonett. Durch Verschwenken wird die Unschärfe bestimmt. Mit Ziehen und Quetschen stellt man scharf. Zuvor ist der Abstand zum Objekt an dem Objektiv einzustellen. Das macht irre Spass und eröffnet mir Artworker ganz neue Möglichkeiten. Das Squeezerlens ist eine preiswerte Alternative zu dem Lensbaby Composer Pro 80, welches doppelt so teuer ist, aber ein wesentlich komfortableres Handling erlaubt.

Squeezerlens Volna 3
Squeezerlens Volna 3

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Education

“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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