wieso-weshalb-warum
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Aus Bridgekameras wurden Systemkameras – Teil 2

oder warum ich bei dem optischen Sucher bleiben werde.

Die digitale Systemkamera wurde von Leica erschaffen. Leica hat in konsequenter Weiterentwicklung die M Kameras in das digitale Zeitalter gebracht. Leica verbindet analoge Messsuchertechnik mit digitaler Bildaufzeichnung in Vollendung. Fuji ist mit der X-Pro 1 in ähnlicher Richtung unterwegs, aber weit weg von Leica. Der optische Sucher der Fuji ist kein Messsucher! Ein manuelles Scharfstellen ist nur sehr mühsam möglich. Ganz anders bei der Leica.  Sie steht auf meiner Must have Liste ganz oben.

Die Fuji ist ein preiswerter Kompromiss.  Sie ermöglicht den Blick durch einen optischen Sucher. Bei Bedarf kann auf einen elektronischen Sucher umgeschaltet werden. Dann wird nicht nur der so genannte Leuchtrahmen, der in Wirklichkeit keiner ist, sondern das ganze digitale Bild des Minimonitors eingeblendet. Dieser Monitor erzeugt auch den Leuchtrahmen.

Ich bleibe bei meiner Meinung. Die spiegellosen Systemkameras sind nichts weiter als weiter entwickelte sogenannte Bridgekameras, eben nur mit der Möglichkeit, das Objektiv zu wechseln.
Was spricht für sie? Sie machen alle gute Bilder.

Warum kommen diese Kameras für mich nicht in Frage? Ganz einfach, ich kann mit dem digitalen Suchermonitor nichts anfangen. Ich brauche das reale Bild. Und dieses ermöglicht mir nur der optische Sucher.

 

 

Education

“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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