wieso-weshalb-warum
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Aus Bridgekameras wurden Systemkameras

Vor noch nicht allzu langer Zeit waren sogenannte Bridgekameras sehr beliebt. Diese Kameras hatten ein fest verbautes Zoomobjektiv und einen elektronischen Sucher. Meist war dieser von besonders schlechter Qualität.

Die Kameras wurden weiter entwickelt. Der Sucher verbessert und die Objektive können nun gewechselt werden. Sonst hat sich nichts weiter getan. Die technische Weiterentwicklung der Sensoren und der Algorithmen, die das Bild nach Gusto der Hersteller der Kameras entwickeln, hat sich natürlich vollzogen.

Erstaunlich ist der Hype, der auf diese Innovationen im Kameramarkt, entbrannt ist. Aus meiner Sicht unverständlich. Eine Kamera mit Wechselobjektiven ohne optischen Sucher wird für mich nie in Frage kommen. Mögen die Sucher noch so gut sein, nur eines können sie nicht: ein objektives reales Bild erzeugen. Es wird immer eine Interpretation durch die Software bleiben. Was mich angeht, mag ich es objektiv zu betrachten, und das bei aller Subjektivität.
Mancher Hersteller dieser Systemkameras hat begriffen, dass der fehlende optische Sucher ein Handicap ist, und hat nachgebessert. Für viele hunderte Euros kann man einen optischer Sucher nachkaufen, der auf dem Blitzschuh montiert werden kann. Auf einen Blitz muss man dann allerdings verzichten. Aber das nimmt man doch gerne für einige hundert Euros in Kauf.

M.E. sind viele Blind angesichts der sogenannten Innovationen am Kameramarkt oder haben zumindest die Rosa Brille auf.

 

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objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck