Crashkurs Portrait von Krolop&Gerst

img_3862Der Crashkurs Portrait ist für jeden Anfänger in der Portraitfotografie geeignet. Der Kurs umfasst 12 Kapitel.

 

 

– Ausrüstung
– bewusstes Sehen
– Belichtung
– Fokus
– RAW (dng) vs jpg
– Weissabgleich
– ISO Blende Zeit
– Brennweite
– Reflektieren und Abschatten
– Bildsprache
– Arbeitsweise und Modelführung
– Liveshooting

Ab Kapitel 2 stellt Martin seiner Schülerin Aufgaben und bespricht die Bildergebnisse jeweils vor dem Beginn des neuen Kapitels.

Dadurch wird das vorherige Thema noch einmal intensiviert, mögliche Fehlerquellen oder um es nicht als Fehler darzustellen, Optimierungen werden aufgezeigt. Martin diskutiert die Bilder mit seiner Schülerin und greift ihre Einwände und Erklärungen auf. Das gefällt mir besonders gut.

Es erklärt auch, warum der Crashkurs ein Zwölfteiler über zwölf Wochen ist. Die Schülerin hatte jeweils eine Woche Zeit, die gestellten Aufgaben zu erledigen und in der nächsten Lernstunde die Ergebnisse mit Martin zu besprechen. Dieses Konzept finde ich sehr herausragend für Einzelcoachings geeignet. Mehr Individualität bei gleichzeitigem Vermitteln von Basics geht nicht. Daumen hoch Martin.

Interessant ist auch Martins Ansatz, gleich mit einer kleinen kompakten Systemkamera an den Start zu gehen. Die verwendete Pansonic Lumix G80 ist eine sehr preiswerte aber von der technischen Seite sehr hochwertige Kamera mit Wechselobjektiven. Auch hier fordert Martin direkt zum Umdenken auf. Weg von der hergebrachten Meinung, man bräuchte eine teure und große Kamera um überhaupt vernünftige Portraits fotografieren zu können. Die anfänglich spürbare Skepsis der Schülerin verfliegt sehr schnell und sie produziert eine Menge an sehr hochwertigen ausdrucksstarken Portraits. Wer da nicht sagt, wow, und das mit so einer „billigen“ Kamera, den kann ich ehrlich gesagt nicht verstehen. Und auch denjenigen von uns Kerlen nicht, der sagt, die Kamera sei halt eben für Frauen gemacht und ein richtiger Kerl benutzt eine dicke fette Kamera.

Der Crashkurs Portrait ist pädagogisch sehr wertvoll. Martin vermittelt viel Wissen in verständlicher Form. Die Aufgaben können von jedem Lernwilligen selber nachgemacht werden. Was halt fehlt, ist die objektive Bildbesprechung. Die ist m.E. nur durch den persönlichen Coach oder Trainer möglich. Diese Person sollte aber wie Martin über langjährige Erfahrung verfügen und somit entsprechende Kompetenz haben.

Fazit: Der Crashkurs Portrait ist für Anfänge und Fortgeschrittene geeignet. Er regt zum Mitmachen und gegebenenfalls zum Umdenken an. Ich will nicht sagen, vergessen Sie andere Videotutorials, nein so weit gehe ich nicht, aber das Tutorial von Martin sollte sich jeder angehende Modelfotograf – damit meine ich auch die Frauen – als erstes ansehen. Großartig gemacht Martin Krolop!

[ctt template=”1″ link=”410li” via=”no” ]Crashkurs Portrait ist empfehlenswert für angehende Portraitfotografen[/ctt]


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“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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