Ermittlung des Nodalpunktes

Die Ermittlung des Nodalpunktes ist sinnvoll, wenn Panoramen mit Vordergrund aufgenommen werden sollen. Ansonsten kann es  nicht nur schwierig werden, die Bilder zu stitchen, nein, es ist in der Regel unmöglich. Ohne Einstellung auf den auch Non-Parallax-Point genannten Nodalpunkt verschiebt sich der Vordergrund. Er ist dann immer an anderer Stelle in Bezug zum Hintergrund.

Das Vorgehen zur Ermittlung des Nodalpunktes ist sehr einfach. Die Kamera muss dafür auf einer Schiene in der horizontalen, der Nodalachse, Vor- und Zurückgeschoben werden können. Zwei Bezugspunkte sind erforderlich. Sie haben es schon richtig erkannt. Einer im Vordergrund und einer im Hintergrund. Senkrechte Kanten eignen sich hervorragend. Nachfolgend abgebildet ist die Fujifilm X-Pro auf dem Berlebach MR190 Klapp-Schwenkwinkel Multi-Row-Panoramakopf.

Berlebach MR190 Klapp-Schwenkwinkel Multi-Row-Panoramakopf mit Fujifilm X-Pro

In meinem Beispiel habe ich mir ein Einbeinstativ zu einer deutlich erkennbaren Kante im Hintergrund aufgestellt. Im Sucher bzw. auf dem Livebild des Monitors kann ich beim Verschwenken der Kamera beobachten, ob sich das Einbeinstativ im Bild bewegt. Ist das der Fall, ist der Nodalpunkt nicht richtig eingestellt.

Im nachfolgenden Video erkläre ich das Ganze anschaulich.

 

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“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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