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Facebook Reichweiten – Jammern lohnt nicht

Facebook Reichweiten und warum sich Jammern nicht lohnt.

Keiner mag mich, warum ich mich, könnte man sich fragen, wenn man die geringe Reichweite der eigenen Beiträge bemerkt. Immer wieder beklagen sich Seiteninhaber über die geringe Reichweite, die sie wortreich bejammern und gleichzeitig zum Handeln auffordern. Nur führt das nicht zum Ziel, einer höheren Reichweite. Warum ist das so? Nun ja, ich sehe vor allem in dem “Gejammer” einen eklatanten Fehler. Es wird gejammert und andere sollen handeln, damit die eigene Reichweite steigt. Nur selber handeln? Oft Fehlanzeige. Bei meinen Beobachtungen auf Facebook ist mir aufgefallen, dass ich immer wieder eingeladen werde, eine Seite zu liken. Schaue ich dann einmal nach, ob die Person mir zuvor schon etwas gegeben hat, die mich auffordert zu liken, dann ist da oft gar nichts. Und dabei ist doch Geben seeliger denn Nehmen. Geben in der Absicht etwas zurück zu bekommen ist jedoch der falsche Weg. Auch das habe ich beobachtet. Ich bekomme von einer Person ein Like für meine Seite. Aber kein einziger Inhalt meiner Seite wurde von der Person auch nur geliked, geschweige denn, kommentiert. Nichts, aber auch rein gar nichts ist passiert. Im Gegenteil, nachdem erfolgreich das Like eingeholt wurde, verschwindet das zuvor gegebene Like wieder. Solches Handeln ist von Dummheit und purem Egoismus geprägt. So schafft man sich keine Freunde. Und das ist noch ein ganz anderes Thema. Also zurück zur Reichweite. Wie können wir denn nur unsere Reichweite der eigenen Seite erhöhen? In dem wir im Namen unserer Seite an anderen Seiten kommentieren. Ja, kommentieren, denn nur Liken reicht Facebook nicht. Kommentieren wir als Seite, wohlgemerkt nicht als Person, dann registriert der Allgorithmus von Facebook Interesse. Wer Interesse zeigt, wird beachtet. Und das kommt letztlich auch der Reichweite der eigenen Seite zu Gute. Kommentieren erfordert eine hohe Investition und ist deshalb so gewichtig. Man muß sich mit dem Inhalt auseinander setzen und dann auch noch etwas dazu schreiben, was sich Gedanken machen vorraussetzt. Und ist man auf Facebook nur mit dem Smartphone unterwegs, wird das Schreiben auch noch sehr mühevoll auf der kleinen virtuellen Tastatur, auf der man sich so gerne vertippt. Die automatische Korrektur hilft da nur selten.

Also handeln ist angesagt, auf geht es Freunde! Freunde? Das ist auch so eine Species auf Facebook. Eine Facebook-Freundschaft macht nur Sinn um zu sehen, was der Freund so macht und um an seinem Tun teilzuhaben. Das gilt sicher uneingeschränkt für privat Profile. Wer jedoch seinem Hobby fröhnt oder gar kommerziell unterwegs ist und dafür eine Seite betreibt, dem helfen Freunde nur eingeschränkt. Gerade die Freunde sollten viel auf der Seite agieren, in dem Sie kommentieren. Auch hier können wir handeln und die Freunde direkt aufmerksam machen auf die Inhalte der eigenen Seite. Wir können Ihnen eine Nachricht schreiben oder etwas in deren privatem Profil posten. Das können wir aber nicht in der Funktion als Seite! Ganz schön Clever von Facebook, das nicht zu erlauben.
Freunden gibt man gerne, ein Küßchen oder ein Like in diesem Fall, denn es geht ja um die Reichweite auf Facebook. Geben ist hier auch wieder seeliger denn Nehmen. Aber mal Hand auf´s Herz, irgendwann mag man vllt. nichts mehr geben, wenn der beschenkte sich jedem Bestechungsversuch widersetzt. Aber gute Freunde sind auch an dem Wohlergehen des anderen interessiert. Freundschaft trägt, heißt es. Man könnte also erwarten, dass Freunde einem weiter helfen und die Reichweite der Seite fördern, in dem sie Inhalte kommentieren und anderen davon erzählen.
Wie Ying und Yang sollte sich alles im Lot befinden, dann ist es für jeden gut.

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Uwe Möbus

Unter dem Motto "Objektiv Subjektiv" schreibt der Author über Themen rund um die Fotografie und schaut dabei auch über den Tellerrand hinaus.

Bei dem Bemühen um Objektivität können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Wenn Ihnen etwas auffällt, schreiben Sie bitte eine Nachricht an den Autor.

Uwe Möbus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Trainings, Workshops und individuellen Coaching an alle Interessierte weiter.

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“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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Im Titel wird klar, dass alles Objektive von Subjektivität beeinflußt wird. Alles Geschriebene ist meine persönliche Meinung. Und diese ist nicht beeinflußbar, auch nicht mit viel Geld.
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