Fotowissen Grundlagen: Belichtungszeit

Die Belichtungszeit ist einer der drei wichtigen Parameter in der Fotografie neben ISO und Blende.

In der analogen Fotografie war die Zeit in erster Linie so zu wählen, dass keine verwackelten Aufnahmen entstanden. Z.B. bei Tageslicht. In der Dämmerung oder in Innenräumen verlängerte man entsprechend die Belichtungszeit angepasst an die vorherrschende Helligkeit. Wurde die Belichtungszeit so lang, dass eine Aufnahme aus der Hand nicht mehr möglich war, mußte ein Stativ benutzt werden. Den Film konnte man ja nicht einfach mal so tauschen. Lichtstarke Objektive waren seinerzeit ganz oben auf der Liste der Fotografen. Von Lichtstark sprach man, wenn das Objektiv eine große Blendenöffnung erlaubte, z. B. 1.4, um eine kurze Belichtungszeit zu ermöglichen. Diese Objektive waren teuer und sind es auch heute noch.

Der Belichtungszeit kommt noch eine weitere Bedeutung hinzu. Mit einer kurzen Belichtungszeit können wir sich bewegende Objekte im Bild erstarren lassen. Man spricht hier von Einfrieren. Mit einer langen Belichtungszeit können wir den Eindruck erwecken, ein Bach würde fließen z. B.

Die Belichtungszeit ist heutzutage vielmehr ein gestalterisches Mittel. In höherwertigen digitalen Kameras sind ausgeklügelte Bildstabilisatoren eingebaut, die schon sehr lange Belichtungszeiten aus der Hand erlauben. Nehmen wir noch eine höhere ISO hinzu, können wir heute zu meist auf ein Stativ verzichten.

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Uwe Möbus

Unter dem Motto "Objektiv Subjektiv" schreibt der Author über Themen rund um die Fotografie und schaut dabei auch über den Tellerrand hinaus.

Bei dem Bemühen um Objektivität können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Wenn Ihnen etwas auffällt, schreiben Sie bitte eine Nachricht an den Autor.

Uwe Möbus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Trainings, Workshops und individuellen Coaching an alle Interessierte weiter.

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“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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