Mikrofone im Test

Mikrofone im Test

Seit Jahren habe ich ein Sennheiser 421 Mk II im Schrank liegen. Mir ist es jetzt wieder in die Hände gefallen. Eigentlich wollte ich es jetzt verkaufen. Aus Unwissenheit. Denn es ist ein dynamisches Mikrofon, welches gar keine Phantomspeisung benötigt und an einem ganz normalen Mikrofoneingang funktioniert. Egal ob XLR oder Klinke. Und mein MacMini Late 2014 hat ja einen extra Mikrofoneingang. Da es aber Niederohmig arbeitet, funktioniert es nicht mit dem iPhone.

Aber das nur so nebenbei. Denn bei meiner Recherche zu einem kompatiblen Mikrofonsystem bin ich beim Computerclub 2 über einen Testbericht gestolpert. Wolfgang Rudolph hat billige mit teuren Mikrofonen verglichen und erstaunliches festgestellt.
Wenn Du Dich für Mikrofone, für welchen Zweck auch immer, interessierst, solltest Du Dir vor einem möglicherweise überteuerten Einkauf den Beitrag ansehen. Ab Minute 1.24 wird es interessant. Die Vorrede Rudolph typisch kann man sich sparen. Ich bette den Beitrag hier ein:

Hier ist der im Video angesprochene Link: https://cc2.tv/daten/20201230170133.php  Der Link öffnet einen neuen Tab im Browser.

Ich war sehr überrascht über das Ergebnis. Da ich ja gerne selber meine Erfahrungen machen möchte, habe ich mir das Marantz M4U gekauft. Und in der Tat, zu dem über 400 Euro teuren Sennheiser ist kein Unterschied vernehmbar. Gut, meine Ohren sind keine Referenz. Aber es bestätigt den Vergleich vom CC2.

Den Beitrag teile ich hier, weil ich aufzeigen möchte, dass man den von mir sogenannten Youtubeinfluenzern nicht bedingungslos glauben sollte. Immer wieder sehe und höre ich die Behauptung, des Beste sei gerade gut genug. Wer auf guten Ton Wert lege, müsse tief in die Tasche greifen. Auf einem Channel hat man sich selbst sogar widerlegt. Was auch von den Zuhörern bestätigt wurde. Das Beste, sprich das Teuerste, muss es in Bezug auf die Mikrofone nicht sein. Ich selbst benutze z. B. die Rode Wireless Go. Das mit 60,– Euro optional zu erwerbende Lavalliermikrofon habe ich nicht dazu genommen. Das für 8,– Euro im Vergleich vorgestellte funktioniert einwandfrei und liefert guten Ton.

In Bezug auf die Funklösungen würde ich jetzt nicht sagen wollen, dass Teuer besser ist. Billig ist aber auch nicht gut. Der Ton wird mit dem Rode Wireless Go besser übertragen als z.B. mit den Pixel Voical Air. Die Preisdifferenz beträgt rund 60,– Euro.

Wer genug Geld hat, dem kann das hier gesagte ja völlig egal sein. Mir hat der Vergleich vom CC2 dabei geholfen, wieder mal objektiv eine andere Perspektive einzunehmen.

 

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