Nichts für Knipser – Perfektes Posing mit System

Roberto Valenzuela hat einen Praxisleitfaden für Fotografen und Modelle geschrieben. Es ist im dpunkt Verlag erschienen.

4915Wer Posen zum Nachmachen sucht, ist mit dem Posebook besser bedient. Roberto Valenzuela kürzt sein Picture Perfect Posing System mit P3S ab. Wir halten ein Lehrbuch in den Händen, welches zum Ziel hat, Modelle korrekt und mit System in ihrem Posing anzuleiten. Ich wette, dass die allermeisten Fotografen und Modelle keine Ahnung haben, was perfektes Posing ausmacht.
Zum Posen gehört mehr, als nur Arme, Beine, Kopf und Hände in mehr oder meist weniger sinnloser Haltung zu bringen. P3S ist eine 15 Punkte umfassende Anleitung für Hochzeits- und Portraitfotografen. Gehen wir in die Lehre bei Roberto Valenzuela. Seine Methode hat er nach langen Jahren der Forschung, genauester Beobachtung und viel Frustration entwickelt. Seinen Leitfaden werden wir also so schnell nicht weglegen können. Ein genauer Lehrplan wäre hilfreich. Und ein Model sollte man dafür auch direkt buchen. In über 300 Seiten geht es zur Sache. Die Lehrabschnitte sind reichlich bebildert. Im Anschluß ist der Rezipient an der Reihe und wird zur Analyse aufgefordert.

Eine gute Pose allein macht noch kein gutes Bild. Darum widmet sich Roberto Valenzuela dem wichtigen Aspekt der Bildgestaltung. Denn wenn für die Posen gilt, kann so, muss nicht, ist bei der Bildgestaltung ein Punkt elementar und unumstößlich zu beachten. Darin unterscheidet sich dann auch der Profi vom Knipser.

Fazit: Das Buch ist nichts für Knipser! Wenn Sie von Bildgestaltung im Allgemeinen und Licht im Besonderen keine Ahnung haben, brauchen Sie ein anderes Lehrbuch. Fortgeschrittene und Semiprofis in der Hochzeits- und Portraitfotografie erhalten wertvolle Informationen.


Weiterführender Link: https://www.dpunkt.de/buecher/4915/9783864902123-perfektes-posing-mit-system-12011.html

 

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“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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