Photo+Adventure 2016 Duisburg – Rückblick

_UMF0208Die dritte Auflage der Photo+Adventure ist vorüber. Nach der Messe ist vor der Messe, so die Veranstalter, die versichern, dass es nächstes Jahr die vierte Photo+Adventure am zweiten Juniwochenende im Duisburger Landschaftspark geben wird.

Ich habe die Veranstaltung an beiden Tagen besucht um alle Aktionen miterleben zu können. Und dennoch konnte ich nicht alles ansehen, was ich mir vorgenommen hatte. Zentraler Punkt der Messe ist die Kraftzentrale, in der die Aussteller ihre Stände aufgebaut haben. Das Verhältnis von Industrieständen, Reiseveranstaltern und Photopräsentationen empfand ich als sehr ausgewogen. Die schlechten Lichtverhältnisse in der Halle machten den Rundgang sehr anstrengend. Viele Stände hatten keine Beleuchtung und lagen teils schon sehr im Dunkeln, insbesondere wenn sie einen Pavillion aufgebaut hatten, der dem natürlichen und künstlichen Licht der Halle keine Chance zur Erhellung bot. Auffällig war auch auf dieser Messe, dass die Industriestände mit so genannten Giveaways sehr sehr knickerig waren. An einem Stand bekam man die als kostenlos deklarierten Fachmagazine nur in Kombination mit einem Einkauf. Insgesamt waren 130 Aussteller auf der Messe vertreten. Mir kam es nicht so viel vor. Vielleicht oder gerade deswegen, weil die Halle noch ausreichend Platz für die vielen Besucher bot und auch behinderten Menschen mit Rollstühlen den Besuch erleichterte. Waren es bei der Premiere der p+a nur 5tausend Besucher, konnte die 2te p+a schon eine beachtliche Steigerung der Besucherzahl von rund 8tausend verzeichnen.

Der Fotowettbewerb war mit Preisen im Wert von rund 10tausen Euro dotiert, die die Aussteller zur Verfügung gestellt hatten. So ging auch der vierzigst platzierte nicht leer aus. Wenn das mal nicht ein Ansporn ist, bei dem nächsten Wettbewerb wieder mit dabei zu sein.

Der Fokus in Sachen Adventure lag in diesem Jahr auf Peru. Für Wagemutige hatte der im Landschaftspark ansässige Alpenverein eine Slimline in rund zehn Meter Höhe quer durch die Halle gespannt. Nicht jeder schaffte die Strecke von allein und wurde durch Helfer wieder aus der Not befreit. Es wurde keiner hängen gelassen. Viele Aktionen zum Mitmachen waren im Eintrittspreis enthalten. Auf drei Vortragsbühnen wurde ein kurzweiliges Programm geboten. Die größte Bühne war die Vortragsbühne, bei der Multivisionsschauen und Produktpräsentationen den Schwerpunkt bildeten. Auf den beiden kleinen Vortragsbühnen die von Leistenschneider, dem größten Aussteller auf der Messe, und von Foto.TV betreut wurden, standen Angebote für Fotografinnen und Fotografen im Vordergrund. Namhafte Referenten wie Robert Maschke, Pavel Kaplun, Dieter Hirt, Ralf Man und DomQuichotte und nicht zuletzt Jochen Kohl gaben sich die Ehre. Jochen war sich nicht zu Schade, den Pressefotografen einen kleinen exklusiven Workshop mit fliegenden Modellen zu geben. Wer an der Bühne von Foto.TV nur wenig Gelegenheit zum selber agieren hatte, kam bei Leistenschneider auf seine Kosten. Alle Akteure luden direkt im Anschluß an einer kurzen Einleitung zum Thema zum Mitmachen ein, so nach dem Motto “Take it make it”. Wer ein Problem mit der Bedienung seiner Kamera hatte, wurde kurzerhand persönlich betreut, sei es durch den Referenten oder dem sehr fachkundigen Personal von Leistenschneider.

Multiblitz warteten mit einer Weltpremiere an ihrem Stand auf. Exklusiv für die Besucher der p+a wurde der neue TTL fähige und Akku betriebene Studioblitz M6 vorgestellt. Auf den Spuren von Peter Lindbergh ging es dann damit begleitet von Guido Rottmann und dem wunderbaren Model und Schauspielerin Ida Kiefer hinaus in den Park. Die Teilnahme an dem Workshop war dank Multiblitz kostenlos.

Wer es nicht bis zur 4. p+a im nächsten Jahr abwarten kann, und wer kann das schon, auf den wartet die p+a intermezzo am 4. und 5. November mit den Workshoptagen.

Mein persönliches Fazit lautet: Die Messe ist mitten im Ruhrgebiet in dem schönen Landschaftspark des alten Hüttenwerkes das Highlight für Abenteurer und Fotografen, wobei sich beides untereinander nicht ausschließt. Es wird sehr sehr viel geboten, ohne dass dafür extra bezahlt werden muß, abgesehen von den exklusiven Workshops. Ganz herzlichen Dank an die Organisatoren, Akteuren, Ausstellern und und und nicht zuletzt den vielen vielen Helfern im Vorder- und ganz besonders im Hintergrund.

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