USB Stick mit 2 Terrabyte und warum Kameras keine Speicher haben

usb-stick-2tbEin USB-Stick mit 2 Terrabyte? Ja, gibt es. Teuer? Relativ. Knapp über 10,– Euro inklusive Versand.

Der Stick hat keinerlei Branding und auch keine Kapazitätsangabe. Laut Festplattentool hat er 2,1 TB Speicher. Ich habe einen ähnlichen Stick mit 512 GB, der gleich groß ist. Dieser hier hat die 4 fache Kapazität. Er hat unter 10 Euro gekostet. Eine 2 TB Festplatte kostet ca. 80,– Euro. Ich frage mich gerade, wenn man in so einem kleinen Stick, der ja noch mehr aus Gehäuse denn aus Platine besteht, so viel Speicher rein bekommt, warum ist das dann nicht in jeder heute auf dem Markt befindlichen Digitalkamera direkt mit drin? Dürfen die Hersteller von Kameras das nicht? Haben die eine heimliche Absprache mit den Herstellern von Speicherkarten? Eine SD mit 2 TB gibt es nicht. Eine mit 512 GB kostet deutlich über 100,– Euro. Highspeedkarten über 300,– Euro. Gut, der Stick ist langsam. 80 GB brauchen ca. 2 Stunden bis sie darauf geparkt sind.

Aber dennoch, meine grundsätzliche Frage bleibt: Warum gibt es keine in Kamera Speicher mit einer soliden Kapazität die dann noch mittels Speicherkarte erweitert werden kann? Jedes Smartphone hat von Haus aus 32, 64 oder auch schon 128 GB an Board. Vielleicht hat ja einer der Leser und Leserinnen hier eine Meinung dazu oder kann es erklären, warum Kameras keine Speicher an Board haben.

Uwe Möbus

Unter dem Motto "Objektiv Subjektiv" schreibt der Author über Themen rund um die Fotografie und schaut dabei auch über den Tellerrand hinaus.

Bei dem Bemühen um Objektivität können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Wenn Ihnen etwas auffällt, schreiben Sie bitte eine Nachricht an den Autor.

Uwe Möbus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Trainings, Workshops und individuellen Coaching an alle Interessierte weiter.

Kommentare

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  • Das ist eine berechtigte und wie Fragen nun mal sind auch eine gute. Besonders ist mir auf Reisen in Gebiete ohne Internet, Kuba z. B., aufgefallen, das es praktisch wäre eine Kopie der Bilder zu machen, ohne diese in das Internet hochzuladen. Dafür muss man die SD Karte öfter wechseln um bei einem Verlust wenigstens den grössten Teil der Bilder zu retten. Hätte man nun einen Speicher in der Kamera, könnte man “vor Ort” eine Sicherungskopie anfertigen.

  • Die in meinem iPhone vorhandenen 128 GB Speicher würde ich mir auch in einer digitalen Systemkamera wünschen. Am benötigten Platz dafür kann es nicht liegen, wenn man sich nur mal Mikro-SD Karten ansieht. Und ohne Strom löscht sich so ein Speicher auch nicht. Man verliert auch mal so eine Karte oder sie geht kaputt. Dann wäre man doch froh, die Bilder noch in der Kamera gesichert zu haben. Und da es auch keine Frage der Kosten ist, erschließt es sich mir überhaupt nicht, warum Kameras keine internen Speicher haben. Der Kartenslot für welche welche Art Karte auch immer, soll natürlich nicht entfallen. Es geht nicht um entweder oder.

  • Was schreiben Sie da für einen Mist!!
    Einen USB Stick mit 2 TERRABYTE gibt es nicht um knapp über 10 Euro!
    Es sei denn daß 1150€ für Sie auch knapp über 10 Euro ist.
    Kingston DataTraveler Ultimate GT 2TB, USB-A 3.0 € 1149,27
    gelistet in Geizhals seit März 2017.
    Ihr Artikel ist vom November 2016.

    Ich denke daß Sie eher 2 Gigabyte meinten und nicht 2 Terrabyte.
    Es sei denn Sie können mit einer Quelle für Ihre Behauptungen aufwarten.

  • Um den Speicherstick an sich geht es nicht. Meine Gedanken beziehen sich lediglich auf die Frage, warum in Digitalkameras keine Festspeicher eingebaut werden. Ein Festspeicher mit z.B. 128 GB würde nur wenige Cent kosten und bräuchte ja den Kartensteckplatz nicht ersetzen.
    Den Stick können Sie über Wish kaufen. Kommt aus China oder so und ob er was taugt, na ja.

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