Fototaschen gibt es viele – Teil 2

Fototaschen gibt es viele war der Titel eines Beitrages zu einer Umhängetasche von Aunts&Uncles. In diesem Teil 2 geht es erneut um die Frage, ob es immer eine native Fototasche sein muss. Diesmal viel meine Wahl auf Fukui Nishi.
Ich wollte mal wissen, ob sich diese stylische Rucksacktasche für den Fotogebrauch als Vlogger und der urbanen Fotografie eignet. Insbesondere wenn ein Stativ und eine kleine, aber doch voluminöse Kamera zum Einsatz kommen. Aunts und Uncles hat mir den Fukui Nishi in der Akzentfarbe Rot zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle. #Transparenz

Das ich in die Tasche eine Gopro mit einem Handheld Stativ unterbringen kann, war schon klar. Das ist kein Problem. Aber funktioniert der Rucksack auch mit dem doch größeren, wenn auch handlichem, Stativ von Novoflex und einer Sony A7? Dank des Rolltops lässt sich das Volumen vom Rucksack vergrößern. So passt das Stativ aufrecht stehend hinein. Allerdings ohne montierter Kamera. Aber das braucht es ja nicht. Denn das Stativ soll ja einfach dabei sein, um eine Hilfsperson beim Vloggen z.B. zu ersetzen. Denn oft bin ich ja auch allein unterwegs. Und ich filme auch lieber vom Stativ aus als mit der Kamera in der Hand oder einem Selphiestick. Dank dem Rolltop, welches das Volumen deutlich vergrößert, passt das Stativ von Novoflex problemlos hinein. Ich brauche es nicht in der Hand halten. Das Stativ ist 48 cm lang. Also nicht gerade kurz.


Auch für die Kamera mit dem 35mm Objektiv ist ausreichend Platz. Ein kleiner Kamerabeutel bzw. ein Einschlagtuch bietet der Kamera zusätzlichen Schutz. Und ein leichter Hoodie lässt sich auch noch verstauen.


Das Fach für das Notebook ist gut gepolstert und bietet ausreichend Schutz. Selbst wenn der Reißverschluss mit den praktischen Zippern komplett geöffnet ist, kann nichts herausfallen. Die Falze seitlich gehen bis weit nach oben.


Der Rucksack sieht nicht nur schick aus, sonddern trägt sich sehr angenehm. Das Stativ und die Kamera drücken kein Bisschen. Dazu trägt die Rückenpolsterung in Verbindung mit der Polsterung des Notebookfachs bei. Das sich darin wertvolles Fotoequipment verbirgt, vermutet sicher keiner. Ein Zugriff durch Unbefugte wenn man irgendwo ansteht, ist nicht so leicht. Die Schnallen aus Metall machen entsprechend Geräusche. Und der Reißverschluss vom Hauptfach liegt nahe am Rücken. Einzig bei dem kleinen Fach könnte ein Langfinger mal schauen wollen, ob sich darin eine Geldbörse findet. Dieses Fach würde ich mir Rückseitig wünschen. Aber das ist vermutlich nur in dichtem Gedränge wie im vollen Bus oder der UBahn problematisch. Dann nimmt man den Rucksack einfach nach vorn.

Zur Tasche selber kann ich sagen, dass sie sehr hochwertig gefertigt ist. Das Material fühlt sich nicht nach Kunststoff an, denn das ist es nicht. Es handelt sich um beschichtete Baumwolle. Die Schnallen sind aus Metall. Die Reißverschlüsse sind wasserdicht ausgeführt. So hätte ich auch bei einem heftigen Schauer keine Angst um mein Equipment. Innen findet ein iPhone 13 Max und Stifte einen Platz. Für Kleinkram gibt es ein extra Fach mit Reißverschluss. Darin findet sich ein langes Bändchen mit einem Karabiner für den Schlüssel. Langes Kramen nach dem Schlüssel entfällt. Super mitgedacht.
Ich bin mit diesem Rucksack sehr zufrieden. Gerade für die urbane Fotografie ist der Rucksack ein guter Begleiter. Auffällig ist er allein nur durch die rote Farbe. Mein Gedanke war u.a. bei dieser Farbwahl der Schutz vor Langfingern. Einen roten Rucksack schnappt man sich nicht mal so eben. Es sei denn man hat sehr schnelle Beine.


Eine andere Tasche von Aunts&Uncles bietet sich auch sehr schön als unauffällige Kameratasche an. Es ist die Big Judd, die ich hier vorstelle. Klick diesen Link bitte.    
Fukui Nishi findest Du hier: https://www.auntsanduncles.com/fukui-nishi-cyber-red-10252-11-6724.

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“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck