Kamerabuch Sony A7/A7R

 

9783842101296
Was ist dran an der Sony A7 und den vielen Varianten, die zudem auch noch in Monatsabständen überarbeitet neu vorgestellt werden?
Auf der photo+adventure 2015 hatte ich die Gelegenheit, die A7R (R steht für Resolution) auszuprobieren. Das Gehäuse ist klein und die Objektive sind so groß, wie sie nun mal sein müssen für eine Kamera mit Kleinbildformatsensor. Bei langbrennweitigen lichtstarken Objektiven ist der optional erhältliche Handgriff ein Muss. Da die Ausleihzeit zu kurz war, um die vielfältigen Einstellmöglichkeiten zu erkunden, habe ich den Vierfarben-Verlag um das Kamerabuch gebeten. Und um genau das soll es hier gehen, nicht um die Kamera selber, die teilweise mit extremst lächerlichen Funktionen daher kommt, wie z.B. nur auszulösen, wenn ein lächelndes Gesicht erkannt wird oder dem Szenemodus Kleinkind.

Das Buch hat 397 Seiten und ist definitiv nicht für Leute, die bereits mit DSLR oder spiegellosen Systemkameras vertraut sind. Neben der Vorstellung der Kamera und ihrer Besonderheiten erklären das Autorenduo Kyra und Christian Sänger die Fotografie von A-Z. Das können sie sehr gut, wie ich bei meiner Rezension zu dem Buch “Makrofotografie” feststellen konnte. Kapitel 1 und 2 widmen sich explizit der Kamera. In den weiteren Kapiteln rund um die vielfältige fotografischen Aufgaben, die sich dem Besitzer der Sony stellen könnten, werden Funktionen im Kontext vorgestellt.

Das Buch ist auch ein Handbuch zur Kamera, aber hauptsächlich ein Buch zur Fotografie für Leute, die gerade die Fotografie entdecken. Für diejenigen ist das Buch ein Quell des Wissens.

Nach der Lektüre des Buches steht für mich fest, ich werde mir keine Sony A7 kaufen. Warum ich mich gegen die Kamera wende und sage, dass der Hype um diese Kamera nicht gerechtfertigt ist, werde ich in meinem Blog begründen.

Weiterführender Link: vierfarben.de
397 Seiten, in Farbe, gebunden, ISBN 978-3-8421-0129-6

 

Uwe Möbus

Unter dem Motto "Objektiv Subjektiv" schreibt der Author über Themen rund um die Fotografie und schaut dabei auch über den Tellerrand hinaus.

Bei dem Bemühen um Objektivität können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Wenn Ihnen etwas auffällt, schreiben Sie bitte eine Nachricht an den Autor.

Uwe Möbus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Trainings, Workshops und individuellen Coaching an alle Interessierte weiter.

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“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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