Wenn der Bildstabilisator versagt

Wenn der Bildstabilisator versagt, liegt selten ein technisches Problem vor. Vielmehr ist eine zu hohe Erwartung Auslöser für ein Problem, welches keines ist. Lerne in diesem Tutorial mehr über den Bildstabilisator und die Gründe, warum er versagt.

Der Bildstabilisator ist heutzutage in vielen Kameras oder Objektiven vorhanden. Je nach Modell sollen damit viel längere Belichtungszeiten aus der Hand möglich sein ohne dass eine Verwacklungsunschärfe auftritt. Und die Betonung liegt hier wirklich auf Verwacklungsunschärfe. Damit ist die Unschärfe gemeint, die durch die Bewegung der Kamera auftritt, wie es fast immer der Fall ist, wenn kein Stativ benutzt wird. Verschiedene Ursachen können der Grund sein. Zum Beispiel wird die Kamera nicht stabil gehalten und schon beim Auslösen eine geringfügige Bewegung nach unten passiert. Oder durch instabiles Stehen, Hocken etc. Selbst Mikrobewegungen können zu einer unscharfen Aufnahme führen. Es steht immer in Verbindung mit einer relativ langen Belichtungszeit unter Berücksichtigung der Faustregel, dass die Belichtungszeit nicht länger sein soll als der Kehrwert der Brennweite. Das bedeutet bei einem 100mm Objektiv eine Zeit von 1/100 Sekunde. Das ist nicht in Stein gemeißelt. Eher ein Orientierungswert.

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“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

objektiv subjektiv

“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck