Facebook Fanpage – was sind Likes wirklich wert?

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Facebook ist eine gute und kostenlose Möglichkeit, die eigene Arbeit oder das Hobby unabhängig von einem persönlichen Profil zeigen zu können. Jeder hofft darauf, daß es möglichst vielen gefällt. Hunderte, tausende, zehntausende und mehr – wow. So viele Follower sind doch toll. Follower? Sorry, nein, denn die allermeisten folgen gar nicht. Man sieht es schnell an der Anzahl der Likes an einzelnen Seitenbeiträgen. Ich verfolge einige Seiten und gebe ein Like, wenn mir etwas gefällt und kommentiere auch. Beispielhaft nehme ich mal eine Seite heraus. Da freut sich gerade jemand, den ich hier natürlich nicht namentlich nenne, über 3000 Likes für seine Fanpage. Derjenige zeigt wirklich schöne Bilder von meist wenig bekleideten jungen Frauen, die er im Studio fotografiert. Manche sind herausragend. Nur die Likes betragen nicht 100, nicht 10 nicht 1 sondern unter 1 Prozent im Verhältnis zur Zahl der Seitenlikes. Im Durchschnitt sind es 0,5 Prozent. Denkt mal darüber nach. Mir persönlich ist es wichtig, daß die Personen, die mit mir arbeiten, im Team sind, gelegentlich dazu kommen, einen Workshop buchen und deren Freunde meine Arbeit verfolgen und liken. Ein Like kann man mit dem Daddelfon schnell mit einer Berührung vergeben. Kommentare schreiben ist schon weit aufwändiger. Und da heutzutage ja kaum noch einer an seinem PC facebooken tut, wundert es mich nicht, dass Kommentare Mangelware sind.

Eure Meinung gerne in die Kommentare hier.

Uwe Möbus

Unter dem Motto "Objektiv Subjektiv" schreibt der Author über Themen rund um die Fotografie und schaut dabei auch über den Tellerrand hinaus.

Bei dem Bemühen um Objektivität können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Wenn Ihnen etwas auffällt, schreiben Sie bitte eine Nachricht an den Autor.

Uwe Möbus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Trainings, Workshops und individuellen Coaching an alle Interessierte weiter.

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“Mach sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre.” – Robert Bresson, 1901-1999

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“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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Das Fotojournal ObjektivSubjektiv.info berichtet rund um die Fotografie und schaut über den Tellerrand hinaus.
Im Titel wird klar, dass alles Objektive von Subjektivität beeinflußt wird. Alles Geschriebene ist meine persönliche Meinung. Und diese ist nicht beeinflußbar, auch nicht mit viel Geld.
Dennoch sei klar gesagt, ohne Sponsoring geht es nicht. Darum danke ich allen, die mir einen Kaffee spenden oder Produkte zusenden, damit ich sie Euch vorstellen kann. Nur so kann auf Werbung und Affiliate Programme verzichtet werden.

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