Ausprobiert: Mantona Gimbal Head

In diesem Beitrag stelle ich Euch den Mantona Gimbal Head vor. Er eignet sich für Tieraufnahmen mit langen Brennweiten. Der Mantona-Gimbal ist deutlich preiswerter als so manche andere gleicher Bauart.

Der Gimbal ist robust gebaut. Die Feststellgriffe sind gummiert und groß genug dimensioniert um auch mit Handschuhen bedient werden zu können. Das Drehen der Kamera und auch das Schwenken geht leicht. Beim Schwenken ist eine Dämpfung gut spürbar, die aber nicht hinderlich ist. Wenn die Kamera-Objektiv-Kombination gut ausbalanciert ist über die vertikale Verstellung und über eine Arca-Swiss kompatible lange Schnellwechselplatte wird die horizontale Ausrichtung sanft erreicht beim Loslassen der Kamera. Die beigefügte Schnellwechselplatte ist nicht für alle Kamera-Objektiv-Kombinationen geeignet. Bei langen schweren Brennweiten reicht die Kamera als Gegengewicht nicht aus. Mit einer entsprechend langen, im Zubehör für wenige Euro erhältlichen, Schnellwechselplatte ist das aber kein Problem.

Für die Verfolgung von sich weit entfernt befindlichen Objekten mit langen Brennweiten, wie z.B. der Wildtierbeobachtung, ist ein Gimbal wesentlich besser geeignet als ein normaler Kugelkopf.  Die Kugel darf ja nur bis zu einem gewissen Punkt geklemmt sein, bei dem noch eine Bewegung der Kamera möglich sein muss. Dadurch kann es dazu kommen, daß die Horizontale Drehbewegung nicht funktioniert, weil die Klemmung dafür nicht ausreicht. Das ist nur einwandfrei möglich, wenn die vertikale Achse fixiert ist. Ist sie aber nicht. Der Gimbal ist hier die bessere Wahl. Auch das ständige Lösen und Fixieren der Kugel entfällt. Die Kamera kann einfach los gelassen werden.

Auf den Bildern sehen Sie eine Nikon D5 mit einem 70-200 mm 2.8 Objektiv mit angesetztem 2x Konverter.

YI DIGITAL CAMERA

mantona-gimbalFazit: sehr gute Qualität zu einem fairen Preis. Selbst schwere Kamera-Objektiv-Kombinationen sind verwendbar dank der hohen Stabilität.