Monochrom

monochromMonochrom, so der Titel des Buches von Jürgen Gulbins und Andreas Zachmann, das im dpunkt.verlag erschienen ist.
Monochrom bedeutet einfarbig. Der Untertitel des Buches lautet “Digitale Schwarzweißfotografie: schwarzweiß sehen, fotografieren, bearbeiten, drucken”. Damit wurde der Schwerpunkt auf schwarzweiß gelegt.
Schwarzweiß bedeutet nicht nur einfach das Weglassen von Farbe. Und das bedeutet wiederum, dass ein Klick in der Bildbearbeitung zwar aus einem Farbbild ein Schwarzweißbild macht, aber mehr auch nicht. Um ein besonderes Bild entstehen zu lassen, bedarf es weiterer Techniken in der digitalen Bildbearbeitung, um die es hauptsächlich in dem Buch geht. Es ist keine Abhandlung zur Schwarzweißfotografie an sich, und deshalb beschränken sich die Autoren auf nur wenige Seiten, in denen sie ihre Ansicht zum Warum darstellen. So ist das Buch ein Lehrbuch wie es quasi im Buche steht, wenn Sie mir die Wortspielerei erlauben. Nach der Basisoptimierung von Farbbildern geht es direkt in vielen Kapiteln um die mannigfaltigen Möglichkeiten der Schwarzweißkonvertierung und der gezielten Ausarbeitung der Bilder. Aktuelle Programme und Plugins werden im Detail angewandt.

Der dahinziehende Herbst und der kommende Winter laden ein, sich der Herausforderung Schwarzweiß zu stellen. Denken und sehen Sie monochrom. Sie brauchen keine Leica Monochrom, es sei denn Sie haben das Geld dafür und wollen den Umweg der Umwandlung der Farbbilder vermeiden.

Jürgen Gulbins ist seit Jahren als Fachbuchautor tätig, unter anderem zu IT-Themen. Daneben hat er das Buch »Farbmanagement für Fotografen« von Tim Grey ins Deutsche übersetzt. Mit seinen eigenen Büchern »Handbuch Digitale Dunkelkammer« und »Fine Art Printing für Fotografen« sowie »Photoshop-Ebenentechniken für Fotografen« wendet er sich an ambitionierte Hobbyfotografen und Profis. In Zusammenarbeit mit Uwe Steinmüller war in der Vergangenheit eine ganze Reihe von Büchern zum Thema ›Digitale Fotografie‹ entstanden – sowohl in Deutsch als auch in Englisch. Auch dieses Buch war zusammen mit ihm geplant, bis Uwe Steinmüller überraschend im Sommer 2014 starb. Jürgen Gulbins ist zusammen mit Gerhard Rossbach und Sandra Petrowitz Herausgeber des Foto-magazins Fotoespresso (www.fotoespresso.de).
Auch das vorliegende Buch richtet sich an fortgeschrittene Fotografen, die Photoshop oder Lightroom bereits kennen und nun intensiver mit monochromen Bildern arbeiten möchten.

Dr. Andreas Zachmann ist wie Jürgen Gulbins Informatiker und betreibt die Fotografie als ambitioniertes Hobby. Er gestaltet zusammen mit Jürgen Gulbins aktuell die Fotoabende der Fotofreunde Königsbach, die alle zwei Jahre eine recht anspruchsvolle Fotoaustellung durchführen. Hatte er einst mit analoger Fotografie begonnen, so arbeitet er seit vielen Jahren ausschließlich digital und druckt auch seine Bilder selber – wie es sich für einen ambitionierten Fotografen gehört.
Der Schwerpunkt seines fotografischen Schaffens liegt in der Architektur- und Landschaftsfotografie. Er präsentiert seine Arbeiten in den oben genannten Ausstellungen der Fotofreunde Königsbach und auf den Online-Plattformen Flickr, 500px und seen.by.


Weiterführender Link: https://dpunkt.de/buecher/12184/9783864902772-monochrom.html


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Uwe Möbus

Unter dem Motto "Objektiv Subjektiv" schreibt der Author über Themen rund um die Fotografie und schaut dabei auch über den Tellerrand hinaus.

Bei dem Bemühen um Objektivität können Irrtümer nicht ausgeschlossen werden. Wenn Ihnen etwas auffällt, schreiben Sie bitte eine Nachricht an den Autor.

Uwe Möbus beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Fotografie. Seine Erfahrungen gibt er in Trainings, Workshops und individuellen Coaching an alle Interessierte weiter.

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“Ich kann es mir als Verantwortlicher für die Mannschaft nicht erlauben, die Dinge subjektiv zu sehen. Grundsätzlich werde ich versuchen zu erkennen, ob die subjektiv geäußerten Meinungen subjektiv sind oder objektiv sind. Wenn sie subjektiv sind, dann werde ich an meinen objektiven festhalten. Wenn sie objektiv sind, werde ich überlegen und vielleicht die objektiven subjektiv geäußerten Meinungen -der Spieler- mit in meine objektiven einfließen zu lassen.” – Erich Ribbeck

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Im Titel wird klar, dass alles Objektive von Subjektivität beeinflußt wird. Alles Geschriebene ist meine persönliche Meinung. Und diese ist nicht beeinflußbar, auch nicht mit viel Geld.
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